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Democracy on Screen – Wie Film Europas Demokratien stärken kann
Zutritt
Mit Anmeldung
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SeCtion & Format
Industry Days
IndustryTalk
Panel
Sprache
Englisch
Location
Hochschule für Fernsehen und Film, Audimax
Bernd-Eichinger-Platz 1
80333 München
Deutschland
80333 München
Deutschland
Organisator
Netzwerk Film & Demokratie
Europas Demokratien stehen unter Druck - autoritäre Bewegungen gewinnen an Einfluss, Kriege erschüttern Europa, gesellschaftliche Polarisierung nimmt zu. Vor diesem Hintergrund lädt das Netzwerk Film & Demokratie - ein Bündnis von über 40 Verbänden und Organisationen der deutschen Filmbranche - bereits zum vierten Mal zu einem Panel beim Filmfest München ein. Denn Kino ist für uns ein Ort, an dem Demokratie verhandelt, erfahren und verteidigt werden kann.
Zwei Filme, zwei Blicke auf Krieg in Europa: Olya Chernykh dokumentiert in THE ILLUSION OF A QUIET NIGHT den Krieg in der Ukraine - gefilmt in einer einzigen Nacht von vierzig Filmschaffenden und Hunderten Bürger:innen, ein kollektives Porträt eines Landes zwischen Angst und Widerstandskraft. Nicolas Ehret entwirft in MORGEN WAR KRIEG die Fiktion eines Krieges in Europa: ein Deutschland, in dem rechtspopulistische Kräfte die Regierung übernommen haben und ein junger Mann sich der Einberufung entzieht.
Die beiden Filmemacher*innen diskutieren gemeinsam mit Ulrich Matthes, der in MORGEN WAR KRIEG eine Hauptrolle spielt, welche Verantwortung Filmschaffende angesichts autoritärer Entwicklungen tragen — und was es bedeutet, Krieg zu erzählen: als erlebte Gegenwart oder als Fiktion einer möglichen Zukunft.
Speaker:innen
Nicolas Ehret (MORGEN WAR KRIEG), Olya Chernykh (via video conference, THE ILLUSION OF A QUIET NIGHT), Ulrich Matthes (MORGEN WAR KRIEG, 23 000 LEBEN)
Moderation
Johannes Kagerer (Produktionsallianz)